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Der Fasten vier Tagzehntezahl, / Geheimnisvoll nach Gottes Wahl, / Die halten wir getreulich ein, / Wir wollen Gottes Schüler sein!
Erst gab Gesetz und Sehermund / Die Fasten allen Menschen kund, / Dann gab ihm Christus Heiligkeit, / Der Fürst und Schöpfer aller Zeit.
Drum schränken wir uns fortan ein / Im Reden und beim Tisch, beim Wein, / Beim Schlafen und beim Scherzen, bereit / Zu erster, zäher Wachsamkeit.
Das Böse darf uns nimmer nahn, / Es greift unstet Geister an. / Für schlaue Feindestyranei / Sei keine Handbreit Boden frei!
Drum stimmen wir den Rächer um, / Den Richter in dem Heiligtum, / Wir flehn mit einem Tränenstrom / Und kniegebeugt im Gottesdom.
(Hymnus zur Fastenzeit, Brevier herausgegeben und mit Erklärungen versehen von P. Dr. Peter Morant OFMCAP.)
Wir wünschen ihnen allen eine erkenntnisreiche, gnadenvolle Fastenzeit! Der Patriarch der Unabhängigen - Katholischen - Kirche |